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Deckname "Saale": High-Tech-Schmuggler unter Schalck-Golodkowski Die Mikroelektronik war Aushängeschild und Prestigeobjekt der DDR-Partei- und Staatsführung. Doch wie kam die DDR an das notwendige Know-how, wie trickreich verstand sie es, das gegen sie und alle sozialistische Länder von den westlichen Industrienationen während der Zeit des Kalten Krieges verhängte Wirtschaftsembargo zu umgehen und alle notwendigen High-Tech-Güter zu beschaffen? Westliche Geheimdienste waren aktiv, aber machtlos, diesen Coup wirkungsvoll zu verhindern. Die angewandten Methoden der Beschaffung werden vorbehaltlos offengelegt, das Zusammenwirken der am Beschaffungsprozeß beteiligten DDR-Außenhändler und des Sektors Wissenschaft und Technik in Markus Wolfs Hauptverwaltung Aufklärung des MfS dargestellt. In diesem nach DDR-Verständnis legalen, wegen der Cocom- Bestimmungen aber konspirativ betriebenen und vom MfS gesteuerten Prozeß der Durchbrechung des Embargos spielte der Bereich Kommerzielle Koordinierung mit seinem Importbereich, dem sogenannten Handelsbereich 4, eine zentrale Rolle. Leiter dieses Bereiches war der Autor, sein Chef Alexander Schalck-Golodkowski. Mit Hilfe westlicher Kaufleute, die a
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ddr · gdr · germany · stasi · mfs · embargo · koko · cocom · cold war · Ronneberger, Gerhardt