Deutsch
Gerhard Schultze Pfaelzer: Das Jesuitenbuch, Weltgeschichte eines falschen Priestertums, Brunnen Verlag / Willi Bischoff / Berlin, 1936 Das Buch beginnt mit einem Bericht über einen Vortrag, in dem die Jesuiten ausgespart wurden, weil der Vortrag in einem katholischen Landesteil Deutschlands gehalten wurde. Einer der Zuhörer forderte Aussagen zu den Jesuiten ein. Dieses Buch ist die Folge des sich mit dem Zuhörer entwickelnden Gespräches. Der Autor geriet in Gegensatz zu den Machthabern des III. Reiches. Das spricht sehr für ihn. Die Jesuiten haben ihre Missionsarbeit immer unter einem Deckmantel begonnen. Das bedeutet, sie arbeiteten immer mit Verstellung, Lüge und Hinterhältigkeit. Zuerst gab es immer Vorteile für die späteren „Opfer“ der Mission. Im weiteren Verlauf der jesuitischen Arbeit wurden die materiellen Vorteile durch Seelenqualen ersetzt. Über diese Seelenqualen kam es meistens zu der gewünschten Beeinflussung der Opfer. Diese Methode läßt sich mit dem Begriff „einwickeln“ umschreiben. Auf Seite 92 des Buches ist ein Beispiel dokumentiert, bei dem Der Hochadel (hier der schwedische König) das Herkommen eines „versteckten Agenten“ genau kennt.
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